{"id":40,"date":"2013-09-29T08:43:19","date_gmt":"2013-09-29T08:43:19","guid":{"rendered":"http:\/\/gourmetkitchen.de\/?p=40"},"modified":"2023-09-04T10:10:54","modified_gmt":"2023-09-04T10:10:54","slug":"deutsch-fladenbrot","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/gourmetkitchen.de\/en\/2013\/09\/29\/deutsch-fladenbrot\/","title":{"rendered":"Fladenbrot"},"content":{"rendered":"<p><!--:de-->Fladenbrot aus Weizenmehl habe ich in Indien kennen und lieben gelernt. In Nordindien isst man Fladenbrot, in S\u00fcdindien Reis. In Goa beides.<!--:--><!--:en-->I got to know and love flat wheat bread in India. In North India people eat bread, in the South they eat rice. In Goa they eat both.<!--:--><!--more--><!--:de--><\/p>\n<p>Der normale Inder hat keinen Backofen, also wird das Brot auf der Herdplatte, in einer Pfanne, gebacken oder frittiert, mit dementsprechendem Rauch und Gestank. Ausnahme ist das Tandoori Naan, aber dazu braucht man einen Tandoori-Backofen, den die normale Familie nicht hat.<\/p>\n<p>Das einfachste Fladenbrot ist Chapati, das ich unten beschreibe. Komplizierter ist Paratha &#8211; das kann eine komplette Mahlzeit sein, und ich beschreibe es hier nicht. Puri wird aus Chapati-Teig gemacht, aber frittiert &#8211; dann geht es ballonartig auf. Und dann beschreibe ich, wie ich, da ich einen Backofen mit Grillfuntion besitze, Fladenbrot mache.<\/p>\n<h2>Chapati<\/h2>\n<p>Der Inder verwendet, wenn er kann, eine beschichtete Chapati-Pfanne, das ist eine gebogene Pfanne. Eine normale beschichtete Pfanne geht auch. Der Inder kauft spezielles Chapati-Mehl. Das gibt es in Deutschland sowieso nicht, deshalb nehme ich normales Weizenmehl.<\/p>\n<p>Ich brauche eine Knetsch\u00fcssel, ein Nudelholz oder sonst irgendwas zum Ausrollen (Weinflasche geht auch) und die Pfanne.<\/p>\n<h3>Zutaten<\/h3>\n<p>ca. 500g Weizenmehl<br \/>\nWasser<br \/>\n1 Teel\u00f6ffel Salz<\/p>\n<p>Mehl und Salz mit Wasser zu einem ziemlich festen Teig verkneten. Der Teig soll so sein, dass er sich gerade so ohne Mehl ausrollen l\u00e4sst. Eine normale K\u00fcchenmaschine kann einen so festen Teig nicht kneten, also ist Handarbeit angesagt.<\/p>\n<p>Die Pfanne auf den Herd, und sehr hei\u00df werden lassen. Wenn nicht so hei\u00df, wird das Ergebnis hart.<\/p>\n<p>Jeweils ein St\u00fcck Teig rund und sehr d\u00fcnn ausrollen, und auf der Pfanne kurz von beiden Seiten backen. Es funktioniert, wenn der Teig Blasen wirft und ein paar Stellen anbrennen, aber nicht mehr.<\/p>\n<h2>Mein Fladenbrot<\/h2>\n<p>Wie gesagt &#8211; ich lebe in Deutschland, habe einen Backofen mit Grillfunktion, und bin faul. Ein Nudelholz habe ich auch.<\/p>\n<h3>Zutaten<\/h3>\n<p>ca. 500g Weizenmehl<br \/>\nWasser, lauwarm<br \/>\n1 P\u00e4ckchen Trockenhefe<br \/>\n1 Teel\u00f6ffel Salz<br \/>\nBackpapier<\/p>\n<p>Die Zutaten wieder zu einem sehr festen Teig verkneten und zugedeckt mindestens eine Stunde gehen lassen. Den Grill auf h\u00f6chster Stufe einschalten. Ein St\u00fcck Teig auf der Arbeitsplatte sehr d\u00fcnn ausrollen und in ca. 8x8cm gro\u00dfe St\u00fccke schneiden. Backpapier aufs Backblech, Backblech in den Backofen &#8211; ziemlich weit oben, also nahe an den Grill. Das n\u00e4chste St\u00fcck Teig ausrollen.<\/p>\n<p>Wenn die Fladen sich w\u00f6lben und erste braune Stellen zeigen, wenden. Die R\u00fcckseite geht jetzt sehr schnell, also aufpassen dass nichts anbrennt. Auch das Backpapier kann unterm Grill Feuer fangen. Weiter mit dem Rest des Teigs.<\/p>\n<p>Wer das mal probiert hat, kann experimentieren. Gut schmecken getrocknete Kr\u00e4uter wie Oregano im Teig. Auch gut schmecken Leinsamen oder Sesamk\u00f6rner, allerdings gehen die Fladen dann nicht so sch\u00f6n auf.<\/p>\n<p>Ich esse die Fladen z.B. mit Linsen, aber Gulasch geht auch gut. Der Fladen wird anstelle von Besteck verwendet.<!--:--><!--:en--><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fladenbrot aus Weizenmehl habe ich in Indien kennen und lieben gelernt. In Nordindien isst man Fladenbrot, in S\u00fcdindien Reis. In Goa beides.I got to know and love flat wheat bread in India. In North India people eat bread, in the South they eat rice. In Goa they eat both.<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-40","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-not-sweet"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/gourmetkitchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/gourmetkitchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/gourmetkitchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/gourmetkitchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/gourmetkitchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=40"}],"version-history":[{"count":6,"href":"http:\/\/gourmetkitchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":176,"href":"http:\/\/gourmetkitchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40\/revisions\/176"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/gourmetkitchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=40"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/gourmetkitchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=40"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/gourmetkitchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=40"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}