{"id":45,"date":"2013-09-29T09:25:18","date_gmt":"2013-09-29T09:25:18","guid":{"rendered":"http:\/\/gourmetkitchen.de\/?p=45"},"modified":"2023-09-04T10:05:15","modified_gmt":"2023-09-04T10:05:15","slug":"deutsch-weizenbrot","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/gourmetkitchen.de\/en\/2013\/09\/29\/deutsch-weizenbrot\/","title":{"rendered":"Weizenbrot"},"content":{"rendered":"<p><!--:de-->Brot b\u00e4ckt am besten der B\u00e4cker. Der kann das und hat die Ausr\u00fcstung. Au\u00dferdem kann ein Privathaushalt nicht mithalten, wenn es um Wirtschaftlichkeit geht. Allein das Wasser zum H\u00e4ndewaschen macht jede Kalkulation kaputt! Trotzdem backe ich fast t\u00e4glich, weil es schmeckt.<!--:--><!--:en-->Bread is best baked by a baker. He knows how to do it and has the equipment. Also a private household cannot compete on the economics. Just the water needed to wash your hands kills every calculation! Having said that I bake almost daily because I like the taste.<!--:--><!--more--><!--:de--><\/p>\n<p>Mein Weizenbrot besteht aus billigen Zutaten &#8211; nichts besonderes. Der Teig ben\u00f6tigt aber viel Zeit, mehrere Tage, und einen Vorteig. Ich brauche:<\/p>\n<p>F\u00fcr den Vorteig (beim ersten Mal)<\/p>\n<ul>\n<li>125g Weizenmehl<\/li>\n<li>ein bisschen Trockenhefe<\/li>\n<li>lauwarmes Wasser<\/li>\n<li>eine kleine Sch\u00fcssel &#8211; gro\u00df genug, dass der Teig aufgehen kann, ohne die K\u00fcche zu \u00fcberschwemmen &#8211; mit Deckel. Ein kleiner Teller zum Abdecken geht auch.<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr den Hauptteig<\/p>\n<ul>\n<li>den Vorteig<\/li>\n<li>500g Weizenmehl<\/li>\n<li>2 Teel\u00f6ffel Salz<\/li>\n<li>lauwarmes Wasser<\/li>\n<li>eine R\u00fchrsch\u00fcssel &#8211; gro\u00df genug, dass der Teig aufgehen kann, ohne die K\u00fcche zu \u00fcberschwemmen &#8211; mit Deckel. Ein Teller zum Abdecken geht auch.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zum Backen<\/p>\n<ul>\n<li>Backpapier<\/li>\n<li>Holzst\u00e4be (ich nehme abgeschnittene Weidenzweige aus dem Garten), die auf das Backblech passen<\/li>\n<li>eine feuerfeste Sch\u00fcssel mit hei\u00dfem Wasser<\/li>\n<li>Weizenmehl zum Formen<\/li>\n<li>einen Backpinsel<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Anleitung<\/strong><\/p>\n<p>Vorteig:<\/p>\n<p>Die Zutaten verr\u00fchren. Der erste Vorteig ist relativ weich. Etwa eine Stunde abgedeckt gehen lassen, dann f\u00fcr etwa 24 Stunden in den K\u00fchlschrank. Der Vorteig soll beim Gehen sein Volumen etwa verdoppeln.<\/p>\n<p>Hauptteig:<\/p>\n<p>Die Zutaten in der R\u00fchrsch\u00fcssel vermischen, zum Beispiel mit einem Holzl\u00f6ffel. Dann auf die Arbeitsfl\u00e4che, und ohne weiteres Mehl gr\u00fcndlich kneten, mindesten 5 Minuten. Der Teig ist f\u00fcr einen Brotteig recht weich und klebt vor allem am Anfang stark. Durch das Kneten wird das Mehl aufgeschlossen und die Kleberei wird besser. Trotzdem bleibt genug an den H\u00e4nden h\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Den Teig zur\u00fcck in die R\u00fchrsch\u00fcssel und abgedeckt 24 Stunden gehen lassen.<\/p>\n<p>Backen<\/p>\n<p>Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfl\u00e4che geben und vorsichtig ausbreiten. Nicht mehr kneten. Vom Teig etwa ein F\u00fcnftel abschneiden &#8211; das k\u00f6nnen die unregelm\u00e4\u00dfigen Kanten sein &#8211; in eine kleine Sch\u00fcssel geben und 24 Stunden stehen lassen &#8211; das wird der Vorteig f\u00fcr das n\u00e4chste Mal!<\/p>\n<p>Das Backblech mit Backpapier belegen. Unter das Backpapier kommen die Holzst\u00e4be. Dadurch entstehen Kuhlen, in denen die Backlinge gehen k\u00f6nnen, ohne einander zu ber\u00fchren und zu verkleben.<\/p>\n<p>Den Teig in St\u00fccke schneiden und diese auf das Backblech legen. Je nach Lust und Laune 4, 8 oder 12 St\u00fccke.<\/p>\n<p>Die Sch\u00fcssel mit hei\u00dfem Wasser in den Backofen stellen und den Backofen auf 260\u00b0C aufheizen. 30 Minuten backen.<\/p>\n<p>Backblech aus dem Ofen nehmen und das Brot noch einmal mit hei\u00dfem Wasser (das ist noch in der Sch\u00fcssel) bepinseln. Dadurch wird die Kruste knuspriger. Auf einen Rost ausk\u00fchlen lassen und essen.<\/p>\n<p><strong>Variationen<\/strong><\/p>\n<p>Der Teig kann statt mit Wasser auch mit altem Kaffee gemacht werden. Den Kaffee schmeckt man nicht, aber das Brot wird dunkel und sieht aus wie gesundes Bio-Vollkornbrot. Das Auge isst mit &#8211; wer es nicht wei\u00df, dem schmeckt es jetzt besser.<\/p>\n<p>Die Teiglinge k\u00f6nnen vor dem Backen eingeschnitten werden, damit wird die Fl\u00e4che gr\u00f6\u00dfer. Oder auch verdreht, dann sieht das Brot wie auf dem Foto aus:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/gourmetkitchen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/weizenbrot.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-47\" src=\"http:\/\/gourmetkitchen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/weizenbrot-300x194.jpg\" alt=\"weizenbrot\" width=\"300\" height=\"194\" srcset=\"http:\/\/gourmetkitchen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/weizenbrot-300x194.jpg 300w, http:\/\/gourmetkitchen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/weizenbrot.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wenn Brot \u00fcbrig ist, kann man es in kleine St\u00fccke schneiden, gr\u00fcndlich in Wasser einweichen &#8211; Zeit lassen! &#8211; und damit den neuen Hauptteig machen. Brot wegwerfen ist unn\u00f6tig, und es gibt zus\u00e4tzlichen Geschmack.<!--:--><!--:en--><\/p>\n<p><!--:--><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brot b\u00e4ckt am besten der B\u00e4cker. Der kann das und hat die Ausr\u00fcstung. Au\u00dferdem kann ein Privathaushalt nicht mithalten, wenn es um Wirtschaftlichkeit geht. Allein das Wasser zum H\u00e4ndewaschen macht jede Kalkulation kaputt! Trotzdem backe ich fast t\u00e4glich, weil es schmeckt.Bread is best baked by a baker. 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